Schülersprachreisen
06.05.2009 08:46 Uhr, geschrieben von Oliver WernerSprachreisen sind nicht ohne Grund beliebt wie nie zuvor. Neben dem Aspekt, Kultur und Sprache eines fremden Landes kennen zu lernen, bedeutet jede Sprachreise für einen Schüler auch ein gewisses Abenteuer. Hier wechselt der Schüler die Schule, lernt andere Schüler kennen und baut sich einen sozialen Kreis in neuer Umgebun auf. Wenn man als Eltern nun seinen Sprössling auf Reisen schicken möchte, gilt es dennoch einige Dinge zu beachten. Zunächst muss geklärt werden, wohin die Sprachreise führen soll, welches Sprachniveau bereits vorhanden ist und welcher Anbieter für Sprachreisen überhaupt in Frage kommt. Ein wichtiges Kriterium ist auch das Schuljahr, das der Nachwuchs aktuell besucht.
Natürlich wird eine erste Recherche im Internet schon einige Fragen klären. Wenn es aber um wirklich zuverlässige Antworten aus vertrauenswürdiger Quelle geht, kommt man online schnell an seine Grenzen. Detailliertere Antworten und vor allem zuverlässige Informationen gibt es bei der „Aktion Bildungsinformation“ (ABI) in Stuttgart. Die Institution arbeitet schon seit den 1970er Jahren sozusagen als Verbraucherschutzorganisation im Segment Sprachreisen für Schüler. Das Informationsmaterial der ABI, das auf Anfrage umgehend zugeschick wird, baut auf einer Checkliste auf. Mit Hilfe dieser Liste kann man dann Stück für Stück das Reisevorhaben mit all seinen versteckten Details konkret planen. Zudem informiert die ABI über in Frage kommende Institutionen, zu denen man seinen Nachwuchs getrost reisen lassen kann. Die ABI kann nicht nur über zusätzliche finanzielle Fördermöglichkeiten informieren, sondern garantiert bei ihren Empfehlungen auch eine Durchführung der Reise und des Unterrichts im fremden Land nach strengen
Richtlinien.
Um den gesamten deutschen Markt der Anbieter von Sprachreisen seriös zu halten, arbeitet die ABI eng mit dem Fachverband deutscher Sprachreiseveranstalter (FCSV) zusammen. Möchte man sich dennoch lieber selbst um die Angelegenheit kümmern, besteht immer noch die Möglichkeit, scheinbar attraktive Angebote online beim Fachverband auf ihre Seriosität hin zu überprüfen. Selbstverständlich kann man auch hier weitergehende und zuverlässige Informationen zum Thema Schülersprachreisen erhalten.
Fremdsprachen in der Schule
31.03.2009 17:12 Uhr, geschrieben von Oliver WernerSchon seit 1974 wurde das Lehren einer Fremdsprache in der Schule in allen Ländern der damaligen EG Pflicht.
Schnell setzte sich die Überzeugung durch, dass Kinder „multilingual“ erzogen werden sollten. Zu diesem Zweck wurde vor allem Französisch gewählt. Durchschnittlich werden heute für das Erlernen einer Fremdsprache in der Schule drei bis vier Unterrichtsstunden pro Woche aufgewendet. In Deutschland beginnt der Fremdsprachenunterricht in der Regel ab der 5. Klasse. In einigen Staaten der EU wie beispielsweise in Malta, Luxemburg oder Norwegen gehört eine Fremdsprache schon ab dem ersten Schuljahr fest zum Unterrichtsplan. Überraschend ist, dass trotz des großen Fremdsprachenangebots in der Bundesrepublik nur wenige Erwachsene wirklich eine Fremdsprache beherrschen.Seit dem Schuljahr 2004/2005 wird erstmals in allen Schulen sämtlicher Bundesländer die Fremdsprache Englisch als erste Fremdsprache angeboten. In nur neun der 16 Bundesländer werden auch Sprachen wie Französisch oder Italienisch angeboten. Thüringen ist derzeit das einzige Bundesland, in dem zusätzlich Russisch auf dem Lehrplan steht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Fremdsprache zu erlernen. In deutschen Schulen wird vor allem die Variante „Lernen durch Lehren“ angewandt. Hier bringen sich die Schüler den Lernstoff im Rahmen kleiner Arbeitsgruppen im Wesentlichen selbst bei. Unabhängig von der Lernmethode geht es immer um das gleiche Ziel: Die Sprache soll fließend gesprochen und geschrieben werden können. Weiterhin gilt es, ein gewisses Verständnis für die literarischen Werke des jeweiligen Landes zu erlangen.
Zu Beginn des Fremdsprachenunterrichts an der weiterführenden Schule wird zunächst mit Literatur gearbeitet. Diese macht den Anfänger in Form von einfachen Texten und Formulierungen sowie einigen grammatikalischen Grundsätzen mit der neuen Sprache vertraut. Ist man in der jeweiligen Sprache bereits fortgeschritten, erfolgt das Lernen üblicherweise durch die Lektüre umfangreicherer Schriftstücke und den anschließenden Meinungsaustausch mit den Klassenkameraden in der entsprechenden Landessprache. Zur Festigung der erlangten Kenntnisse kann der Einsatz von Tonbändern oder CDs sowie ein Sprachurlaub im jeweiligen Land genutzt werden.








