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Der Füllhalter

18.04.2009 14:56 Uhr, geschrieben von Oliver Werner   |   Thema: Die Schreibfeder

Seit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurde die Schreibfeder in Massenfertigung hergestellt Im laufe weniger Jahre hat sie die Gänsefeder restlos abgelöst.
Die ersten Hersteller betonten in ihrer Webung die Vorteile ihrer neuen Stahlfedern gegenüber der bisher gebräuchlichen Feder sehr richtig. Die besonderen Eigenschaften der neuen Füllhalterfedern sind das sie weder noch das Papier schneiden und sich in verschiedenen Breiten –Sorten herstellen lassen. Sie werden aus hochwertigem rostfeiem Bandstahl hergestellt, durchlaufen der Reihe nach Stanzen Biegemaschinen und Trommelöfen in welchen sie die gewünschte harte Elastizität erhalten nach einer Reinigung bekommen die Federn ihren Spalt damit die gespaltene Spitze die Tinte leitet.

Eine ungespaltene Feder würde nicht schreiben. Beim Ansatz zum Schreiben bewirkt der Fingerdruck ein leichtes Spreitzen der elastischen Feder, wodurch sich die Federspitze ein wenig öffnet und wie in einem Röhrchen die Tinte auf das Papier fließen lässt. Aus der Stahlfeder zum Schreiben haben sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte eine Reihe von Spezialfedern entwickelt die sich in Größe und Form Federhärten und breiten und im Spreitzwiederstand oft sehr stark unterscheiden, wobei dann auch andere Metalle ( Edelmetalle ) Verwendung fanden.

Schreibfedern für Füllhalter gibt es in verschiedenen Federhärten bzw. Federbreiten:
EF= extrafein für besonders dünne Schritt , F= fein für feine Schrift , M = mittel für mittlere Schrift , B = breit für starke Schrift.

Federformen


Für charakteristische Handschriften gibt es verschiedene Federformen, die sich auf den Spreitzwiederstand auswirken. Kurze mittlere und lange Federn ; Federn mit kurzer mittlerer oder langer spitze; Federn mit kurzem, mittlerem oder langem Schnabelspalt; Federn mit kurzem und langem Seitenspalt.

Desweitern gibt es auch noch eine Menge Spezialfedern, die aber im Alltagsgebrauch jedoch nur in Ausnahmen noch ihren Gebrauch finden; Pfannenfedern, Notenfedern, Durchschreibfedern.

Der Federhalter


Während früher Feder und Halter eine naturgegebene Einheit bindeten, wurde nach Erfindung der Stahlfeder ein Zubehör als Halter benötigt.
Diese Federhalter wurden zumeist aus Holz angefertigt, man nahm auch Kork,Rohr, Horn, Elfenbein, Bernstein, und später Kunststoffe. Ebenso vielfältig waren die Formen und Farben.
Durch die Entwicklung der Schreibgeräte, wie wir sie in den Folgenden Abschnitten kennenlernen werden , ist der Federhalter fast zur Bedeutungslosigkeit herabgesunken. Neben einigen Holzfederhaltern gibt es in unserem heutigem Sortiment vor allem noch Zeichen und Kunstschriftfederhalter, die in erster Linie für Schulzwecke benötigt werden.


Kommentare zu diesem Beitrag:

Kommentar von Gartenmöbel Schweiz, geschrieben am 22.05.2009 20:17 Uhr

Interessantes Posting! Gruss aus Berlin

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