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Füller oder Kugelschreiber

28.05.2009 21:27 Uhr, geschrieben von Oliver Werner

Obwohl der klassische Füller heute als aussterbendes Schreibgerät gilt, legt man in
vielen Schulen dennoch viel Wert auf ihn. Besonders in der Grundschule gehört er
heute noch zum Standard.
Bei vielen Schülern und Eltern stößt diese Vorgabe auf Unverständnis, ist doch der
Füller nicht immer sonderlich praktisch. Lässt man ihn fallen, kann Tinte austreten
und auslaufen, anders herum kann er bei längerem Nichtgebrauch auch austrocknen.
Das Schreiben mit dem Füller wird zudem von vielen Schülern als unbequem
empfunden. Immer öfter wird daher der Wunsch vor allem nach Kugelschreibern
geäußert.

Der Standard „Füller“ hat allerdings durchaus seine Berechtigung. Es geht nicht
einfach darum, alte Traditionen hochzuhalten oder einen bestimmten Stil zu
verfolgen. Gerade in den ersten Jahren, in denen Schüler das Schreiben erlernen,
muss die Feinmotorik von Händen und Fingern besonders trainiert werden. Da das
Schreiben mit dem Füller wesentlich anspruchsvoller ist und auch kleinste
Unebenheiten sofort auffallen, kann man hier von einem besonders hohen
Trainingserfolg sprechen. Das Schreiben mit einem Kugelschreiber hingegen
funktioniert einfacher, da hier kleine Unzulänglichkeiten aus technischen Gründen
nicht auffallen. Tatsächlich leistet der Kugelschreiber gerade bei den Jüngsten
hervorragende Dienste, wenn es darum geht, sich von vorn herein eine undeutliche
und schlecht leserliche Handschrift anzueignen.

Nach der Grundschulzeit wird in den Schulen allgemein weniger Wert auf das
Schreibgerät gelegt. Hier wird dann auch durchaus der Kugelschreiber akzeptiert. In
diesem Alter ist die Handschrift allerdings schon weitestgehend gefestigt und die
Feinmotorik entsprechend ausgebildet. Bei regelmäßiger Nutzung eines
Kugelschreibers wird die Handschrift zwar oftmals immer noch unleserlicher, das
Grundbild bleibt aber nun erhalten und wird nicht mehr derart verfälscht wie in den
ersten Jahren des Schreibens.
Für den Erstklässler, der das Schreiben noch lernen muss, ist auch die Wahl des
richtigen Füllers entscheidend. Hochwertige Füller aus dem Fachgeschäft helfen
dabei, Ermüdungserscheinungen von Hand und Fingern zu vermeiden. Außerdem
können minderwertige Füller einen ebenso negativen Einfluss auf die Handschrift
haben wie der Kugelschreiber.

Wie die Schule die Entwicklung der Kinder beeinflusst

22.05.2009 17:11 Uhr, geschrieben von Oliver Werner

Die eigentliche Aufgabe der Schule besteht darin, Bildung und Wissen an die Kinder
und Heranwachsenden weiterzugeben. Zudem sollen die sozialen Fähigkeiten und die
eigene Persönlichkeit geschult werden, um im späteren Leben ohne Probleme
gesellschaftliche Beziehungen aufbauen zu können. Aus diesem Grund besteht in
Deutschland die allgemeine Schulpflicht, um die niemand herumkommt.
Mittlerweile betrachten immer mehr Eltern die Schule als echtes
Erziehungswerkzeug.

Die Schulen tragen zwar zur Erziehung der Kinder bei, können
diese aber nicht übernehmen. In diesem Zuge geraten die Schulen immer wieder
unter Kritik. Die Schule hat unter anderem die Aufgabe, dem Schüler Lösungswege
für Alltagsproblematiken mit auf den Weg zu geben. Um diese umsetzen zu können,
ist aber auch die Persönlichkeitsentwicklung des Schülers entscheidend. Diese wird
natürlich nicht nur von der Schule geprägt, sondern hängt ganz entscheidend vom
eigenen privaten Umfeld ab. Das System Schule funktioniert also nur durch die
gezielte Zusammenarbeit mit den Eltern und der Familie.

Die Entwicklung der Kinder durch die Schule kann aber auch durch die Eltern mit
entschieden werden. Die Eltern haben zumindest in den ersten Jahren die
Entscheidungsgewalt darüber, welchen Schulweg die Kinder einschlagen sollen. Eine
wesentliche Unterscheidung im Schulbereich liegt in der Differenzierung zwischen
allgemeinen staatlichen Schulen und Privatschulen. Der Unterrichtsalltag wird in
beiden Modellen durchaus verschieden sein, so dass sich auch die allgemeine
Entwicklung des Kindes oder des Jugendlichen entsprechend anpasst.
Besonders auffällig wird dies bei einem Schulwechsel.

Wechselt ein Schulkind durch
einen Umzug das Bundesland und damit auch die Schule, können sich unerwartete
Probleme einstellen. Jedes Bundesland hat seine eigenen spezifischen
Unterrichtsmethoden, die für Neuankömmlinge zunächst schwierig sein können.
Oftmals fällt es den Kindern ausgesprochen schwer, in den Unterrichtsstoff der
neuen Schule einzutauchen, und sie können nur durch zusätzlichen
Nachhilfeunterricht auf den neuesten Stand gebracht werden. Es ist daher sinnvoll,
schon vor einem Umzug zu klären, welche Schule am besten zum Leistungsstand des
eigenen Kindes passt.

Hausaufgaben

22.05.2009 17:07 Uhr, geschrieben von Oliver Werner

Für jeden Schüler gehören die Hausaufgaben zu den unbeliebten Pflichten des
Schulalltags. Das Verständnis, warum man sich zu Hause mit den Aufgaben
beschäftigen muss, obwohl man in der Schule doch eigentlich ausgelastet ist, fehlt
den allermeisten Schülern. Der Grund liegt schlichtweg darin, dass der Lerneffekt
beim eigenständigen Arbeiten deutlich höher liegt als im Unterricht in der Schule.
Hausaufgaben sind also keineswegs nur lästig, sondern für die pädagogische
Entwicklung eines Schülers ausschlaggebend. Auf diese Weise lernt er, selbstständig
zu arbeiten und neue Kenntnisse zu erarbeiten. Je eher diese Fähigkeit beherrscht
wird, desto besser. Schließlich basiert das spätere Leben nach der Schule praktisch
ausschließlich auf der eigenständigen Erarbeitung von Kenntnissen.

Dennoch ist die überschaubare Gestaltung der Hausaufgaben wichtig. Zu viel des
Guten verdirbt jedem Schüler die gute Laune und er verliert das Interesse. Der
zeitliche Umfang sollte daher 90 Minuten nicht überschreiten. Inhaltlich sollten sich
die Hausaufgaben am Unterrichtsstoff orientieren. Weniger gut geeignet ist die
Erarbeitung neuer Kenntnisse, vor allem weil hier das Internet gute Möglichkeiten
zum Schummeln bietet.

Hausaufgaben sind zudem ein Nachweis, wie gut der Schüler im Unterricht
mitkommt. Ist er in der Lage, dem Unterrichtsstoff zu folgen, wird er auch mit den
Hausaufgaben keine großen Schwierigkeiten haben. Stellen jedoch die Hausaufgaben
ein wirkliches Problem dar, besteht dringender Handlungsbedarf. Klassischer
Nachhilfeunterricht ist hier eine bewährte, aber auch kostspielige Lösung. Oft hilft
schon die intensive Zusammenarbeit mit anderen Schülern, die gemeinsam ihre
Hausaufgaben erledigen. In den unteren Jahrgängen sind auch die Eltern oder
Verwandte eine gute Anlaufstelle. Sofern die befragten Personen den Stoff
beherrschen, lassen sich hier schnell Möglichkeiten finden. Die Tatsache, dass
Personen aus dem engeren Umfeld die behandelten Themen dem Schüler auf viel
persönlichere Weise nahe bringen, löst zudem in vielen Fällen die in der Schule
aufgetretenen Verständnisprobleme.

Viele Schulen haben bereits erkannt, dass es ständige Probleme bei den
Hausaufgaben gibt und bieten daher interne Nachhilfestunden an. Hier helfen
zumeist Schüler aus höheren Klassen bei den zu erledigenden Hausaufgaben weiter.

Schülersprachreisen

06.05.2009 08:46 Uhr, geschrieben von Oliver Werner

Sprachreisen sind nicht ohne Grund beliebt wie nie zuvor. Neben dem Aspekt, Kultur und Sprache eines fremden Landes kennen zu lernen, bedeutet jede Sprachreise für einen Schüler auch ein gewisses Abenteuer. Hier wechselt der Schüler die Schule, lernt andere Schüler kennen und baut sich einen sozialen Kreis in neuer Umgebun auf. Wenn man als Eltern nun seinen Sprössling auf Reisen schicken möchte, gilt es dennoch einige Dinge zu beachten. Zunächst muss geklärt werden, wohin die Sprachreise führen soll, welches Sprachniveau bereits vorhanden ist und welcher Anbieter für Sprachreisen überhaupt in Frage kommt. Ein wichtiges Kriterium ist auch das Schuljahr, das der Nachwuchs aktuell besucht.

Natürlich wird eine erste Recherche im Internet schon einige Fragen klären. Wenn es aber um wirklich zuverlässige Antworten aus vertrauenswürdiger Quelle geht, kommt man online schnell an seine Grenzen. Detailliertere Antworten und vor allem zuverlässige Informationen gibt es bei der „Aktion Bildungsinformation“ (ABI) in Stuttgart. Die Institution arbeitet schon seit den 1970er Jahren sozusagen als Verbraucherschutzorganisation im Segment Sprachreisen für Schüler. Das Informationsmaterial der ABI, das auf Anfrage umgehend zugeschick wird, baut auf einer Checkliste auf. Mit Hilfe dieser Liste kann man dann Stück für Stück das Reisevorhaben mit all seinen versteckten Details konkret planen. Zudem informiert die ABI über in Frage kommende Institutionen, zu denen man seinen Nachwuchs getrost reisen lassen kann. Die ABI kann nicht nur über zusätzliche finanzielle Fördermöglichkeiten informieren, sondern garantiert bei ihren Empfehlungen auch eine Durchführung der Reise und des Unterrichts im fremden Land nach strengen
Richtlinien.

Um den gesamten deutschen Markt der Anbieter von Sprachreisen seriös zu halten, arbeitet die ABI eng mit dem Fachverband deutscher Sprachreiseveranstalter (FCSV) zusammen. Möchte man sich dennoch lieber selbst um die Angelegenheit kümmern, besteht immer noch die Möglichkeit, scheinbar attraktive Angebote online beim Fachverband auf ihre Seriosität hin zu überprüfen. Selbstverständlich kann man auch hier weitergehende und zuverlässige Informationen zum Thema Schülersprachreisen erhalten.

Grundlegende Kenntnisse durch die Grundschule

02.05.2009 14:47 Uhr, geschrieben von Oliver Werner

Grundlegende Kenntnisse durch die Grundschule
Die Grundschule, wie wir sie heute kennen, wurde erst gegen Ende der 1960er Jahre
eingeführt. Sie stellte den Nachfolger der untersten Klassen der damaligen
Volksschulen dar und sollte besser als der Vorgänger auf weiterführende Schulen
vorbereiten. Mit Ausnahme der Bundesländer Berlin und Brandenburg umfasst die
Schulzeit an der Grundschule vier Jahre – die Schulkinder befinden sich im Regelfall
während dieser Zeit zwischen ihrem sechsten und zehnten Lebensjahr.

Die Aufgabe der Grundschule besteht im Wesentlichen darin, grundlegende
Kenntnisse in den Bereichen der Mathematik, Sprache und Sachkunde zu vermitteln.
Die Lerninhalte dieses Unterrichts stellt die Voraussetzung zum Besuch
weiterführender Schulen wie der Hauptschule, der Realschule oder des Gymnasiums
dar. Die Wahl der weiterführenden Schule wird maßgeblich vom Erfolg in den
Grundschuljahren beeinflusst.

Jede Grundschulklasse hat ihren eigenen Klassenlehrer, der einen Großteil aller
Fächer unterrichtet. Das ist für Schulkinder in jungen Jahren besonders wichtig, weil
gerade sie einen ständigen Ansprechpartner benötigen. Zwar gibt es auch in den
weiterführenden Schulen Klassenlehrer, allerdings unterrichten diese nicht mehr den
Großteil aller Fächer. Die Hauptfächer in der Grundschule bilden die Bereiche
Mathematik, Deutsch und der Sachunterricht. Ergänzt wird das Angebot durch
Nebenfächer wie Religion, Kunst oder Sport.

Entscheidend sind allerdings die Kenntnisse, die in den Hauptfächern vermittelt
werden. Hier erlernen die Schulkinder zunächst Lesen und Schreiben und erste
Grundkenntnisse der Mathematik. In den beiden letzten Jahren der Grundschule geht
es dann daran, die erworbenen Kenntnisse Stück für Stück weiter auszubauen. Auf
diese Weise wird die notwendige Grundkenntnis zum Besuch weiterführender
Schulen erreicht.

Neben Rechnen, Schreiben und Lesen spielen auch die Zusammenhänge alltäglicher
Dinge eine wichtige Rolle. Das können beispielsweise erste chemische oder
physikalische Zusammenhänge sein, die im Sachunterricht durchgenommen werden.
Auch die Verkehrserziehung gehört zum Unterrichtsplan. Diese erstreckt sich zudem
auf den richtigen und verkehrssicheren Umgang mit dem Fahrrad und wird an den
meisten Schulen mit einer Fahrradprüfung abgeschlossen.
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