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Nachhilfeunterricht

27.04.2009 08:48 Uhr, geschrieben von Oliver Werner

Am Tag der Zeugnisausgabe gibt es für die Eltern immer wieder Überraschungen. Nur allzu oft muss festgestellt werden, dass der Nachwuchs in der Schule nicht die Leistungen erbracht hat, die man sich vorgestellt hat. Schlimmstenfalls muss sogar das letzte Schuljahr wiederholt werden. Viele Eltern werden feststellen, dass man dieses Problem schon früher hätte beheben können, wenn man nur die Warnungen erkannt hätte. Für Eltern ist es generell kein Problem, über die schulischen Leistungen ihrer Kinder im Bilde zu sein.

Vor allem in den Hauptfächern werden regelmäßig Klassenarbeiten geschrieben, deren Ergebnis eindeutig ist. Zudem gibt es auch Zwischenzeugnisse, auf die man reagieren kann. Sind die Leistungen des Kindes in der Schule sehr schlecht und lässt sich schon eine Gefährdung der Versetzung erkennen, informiert die Schule darüber schriftlich in Form der berühmten „Blauen Briefe“. Bei erkennbaren Leistungsdefiziten muss eingegriffen werden, denn von allein lösen sich solche Probleme in der Regel nicht. Einige Eltern versuchen dann ihren Kindern beim Begreifen des Unterrichtsstoffes zu helfen, effektiver und professioneller ist aber der Besuch des Nachhilfeunterrichts. Schulische Nachhilfe wird von qualifizierten Fachkräften durchgeführt und greift ganz gezielt die Schwächen des Schülers auf.

Der Nachhilfeunterricht findet im Allgemeinen in kleinen Gruppen von ca. 5 Schülern oder in besonderen Fällen als Einzelunterricht statt. In praktisch jeder Stadt finden sich verschiedene namhafte Nachhilfe-Institute, die in Anspruch genommen werden können. Ein vorhergehendes Beratungsgespräch lässt schnell erkennen, welches Institut in Frage kommt. Guter Nachhilfeunterricht hat natürlich auch seinen Preis. Besonders privater Einzelunterricht kann eine durchaus teure Angelegenheit werden. Da auch der finanzielle Aufwand für den Gruppenunterricht heute für viele Familien erheblich ist, bieten immer mehr Schulen einen internen Nachhilfeunterricht zum Nulltarif an. Hier helfen zumeist Schüler höherer Klassen ehrenamtlich bei den Hausaufgaben und versuchen, vorhandene Defizite auszugleichen. Diese Option hat sich als durchaus hilfreich erwiesen und kann eine Alternative oder Ergänzung zum Nachhilfeinstitut sein.

Der Füllhalter

18.04.2009 14:56 Uhr, geschrieben von Oliver Werner

Seit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurde die Schreibfeder in Massenfertigung hergestellt Im laufe weniger Jahre hat sie die Gänsefeder restlos abgelöst.
Die ersten Hersteller betonten in ihrer Webung die Vorteile ihrer neuen Stahlfedern gegenüber der bisher gebräuchlichen Feder sehr richtig. Die besonderen Eigenschaften der neuen Füllhalterfedern sind das sie weder noch das Papier schneiden und sich in verschiedenen Breiten –Sorten herstellen lassen. Sie werden aus hochwertigem rostfeiem Bandstahl hergestellt, durchlaufen der Reihe nach Stanzen Biegemaschinen und Trommelöfen in welchen sie die gewünschte harte Elastizität erhalten nach einer Reinigung bekommen die Federn ihren Spalt damit die gespaltene Spitze die Tinte leitet.

Eine ungespaltene Feder würde nicht schreiben. Beim Ansatz zum Schreiben bewirkt der Fingerdruck ein leichtes Spreitzen der elastischen Feder, wodurch sich die Federspitze ein wenig öffnet und wie in einem Röhrchen die Tinte auf das Papier fließen lässt. Aus der Stahlfeder zum Schreiben haben sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte eine Reihe von Spezialfedern entwickelt die sich in Größe und Form Federhärten und breiten und im Spreitzwiederstand oft sehr stark unterscheiden, wobei dann auch andere Metalle ( Edelmetalle ) Verwendung fanden.

Schreibfedern für Füllhalter gibt es in verschiedenen Federhärten bzw. Federbreiten:
EF= extrafein für besonders dünne Schritt , F= fein für feine Schrift , M = mittel für mittlere Schrift , B = breit für starke Schrift.

Federformen


Für charakteristische Handschriften gibt es verschiedene Federformen, die sich auf den Spreitzwiederstand auswirken. Kurze mittlere und lange Federn ; Federn mit kurzer mittlerer oder langer spitze; Federn mit kurzem, mittlerem oder langem Schnabelspalt; Federn mit kurzem und langem Seitenspalt.

Desweitern gibt es auch noch eine Menge Spezialfedern, die aber im Alltagsgebrauch jedoch nur in Ausnahmen noch ihren Gebrauch finden; Pfannenfedern, Notenfedern, Durchschreibfedern.

Der Federhalter


Während früher Feder und Halter eine naturgegebene Einheit bindeten, wurde nach Erfindung der Stahlfeder ein Zubehör als Halter benötigt.
Diese Federhalter wurden zumeist aus Holz angefertigt, man nahm auch Kork,Rohr, Horn, Elfenbein, Bernstein, und später Kunststoffe. Ebenso vielfältig waren die Formen und Farben.
Durch die Entwicklung der Schreibgeräte, wie wir sie in den Folgenden Abschnitten kennenlernen werden , ist der Federhalter fast zur Bedeutungslosigkeit herabgesunken. Neben einigen Holzfederhaltern gibt es in unserem heutigem Sortiment vor allem noch Zeichen und Kunstschriftfederhalter, die in erster Linie für Schulzwecke benötigt werden.
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Schülertausch

18.04.2009 10:52 Uhr, geschrieben von Oliver Werner

Ein Schüleraustausch ist ein gegenseitiger Besuch von Schülern verschiedener Länder.

In Deutschland verfügen die meisten weiterführenden Schulen über eigene Partnerschulen im Ausland, zu denen die Schüler dann reisen. Die Schüler aus Deutschland besuchen oft für einige Wochen die Schule im Gastland und finden für diese Zeit Unterkunft bei einheimischen Gastfamilien. Im Gegenzug besucht auch eine etwa gleich große Zahl ausländischer Schüler die heimische Schule. Sie finden dann bei deutschen Gastfamilien ein Zuhause für die Zeit ihres Aufenthalts.

Selbstverständlich werden solche Schüleraustausche gründlich geplant, damit es keine Probleme bei der Unterbringung gibt. Ziel eines Schüleraustausches ist grundsätzlich das Kennenlernen anderer Kulturen und der weitere Ausbau der sprachlichen Fähigkeiten. Eine gern verwendete Option ist der direkte Austausch eines Schülers gegen einen anderen Schüler aus dem Ausland. In diesem Fall wohnt dann der deutsche Schüler bei der Familie, dessen Kind während der gleichen Zeit nach Deutschland kommt und hier bei der entsprechenden Familie des Austauschschülers lebt.

Sofern ein Schüleraustausch in Gruppen erfolgt, reist in der Regel ein Lehrer der eigenen Schule mit, um eine ausreichende Betreuung der Schüler sicherzustellen. Ein Schüleraustausch kann allerdings auch außerhalb der Schule stattfinden. Verschiedene Organisationen und Reiseveranstalter haben sich auf die Organisation von Schüleraustauschen spezialisiert. In der Regel werden hier Schüler im Alter von 16 bis 17 Jahren angesprochen, die für längere Zeit im Ausland leben und dort den Schulunterricht regelmäßig besuchen wollen.

Je nach gewünschtem Reiseziel kann ein solcher Schüleraustausch durchaus kostenintensiv werden. Neben den eigentlichen Kosten für die Reise kommen
Ausgaben für verschiedene Versicherungen, Behörden und die sozialen Absicherungen hinzu. Grundsätzlich besteht allerdings die Möglichkeit, gerade für
längere Aufenthalte im Ausland ein Stipendium zu beantragen, das dann die wesentlichen Kosten des Austausches trägt. Schule im Ausland erfreut sich derzeit
sehr großer Beliebtheit. Rund 14.000 Schüler wagen jedes Jahr den großen Schritt in eine spannende Zukunft.

Schule im Wandel der Zeit

14.04.2009 16:48 Uhr, geschrieben von Oliver Werner

Das Thema Schule gehört in Deutschland unbestritten zu den meist diskutierten.

Auch hat es in den vergangenen Jahren in kaum einem anderen Sektor so viele
Reformen gegeben. Diese Reformationen sollten vor allem den neuen Ansprüchen der Kinder und Jugendlichen gerecht werden, die sich naturgemäß immer wieder verändern. Schüler von heute sind eben ganz anders als Schüler vor gerade einmal zehn Jahren. Vor allem das Umfeld, in dem Schüler heute leben, prägt sie. Die Medien leben eine vorher nie gekannte Freizügigkeit in puncto Sexualität vor, die vor wenigen Jahren noch völlig undenkbar gewesen wäre. Zudem hat sich die wirtschaftliche Lage enorm verschlechtert, ein Faktor, den viele Schüler über ihren Eltern unmittelbar miterleben müssen. All diese Umstände haben dazu geführt, dass die Schüler heute wesentlich früher reifen.

Für die Lehrer der Schulen ist dies nicht immer nachvollziehbar. Sie üben teilweise seit Jahrzehnten ihren Dienst aus und müssen nun mit dem neuen Typ Schüler klarkommen. Regelmäßige Konflikte und Auseinandersetzungen zwischen Lehrer und Schüler sind praktisch schon vorprogrammiert. Vor allem ein mittlerweile weit etablierter „Straßen-Slang“ macht es den Lehrern schwer, ihre Schüler wirklich zu verstehen. Mangelnde Kenntnis über neue Technologien seitens der Lehrer führt dazu, dass Störungen des Unterrichts oder Betrugsversuche bei Klausuren so einfach und so oft wie nie möglich wurden.

Auch wenn an vielen Schulen das Mobiltelefon mittlerweile gänzlich verboten ist, finden Schüler immer wieder Mittel und Wege, moderne Technik zu ihrem Vorteil einzusetzen.
Das Internet hat vor allem die Hausaufgaben-Thematik umgekrempelt. Zu den gängigen Aufgaben liegen die fertigen Ergebnisse praktisch auf Abruf bereit. Ein Zustand, der immer mehr Lehrer dazu nötigt, besonders umfangreiche Hausaufgaben der Schüler genau zu prüfen. Dabei reicht nicht mehr das einfache Korrigieren einer solchen Arbeit, zum Standard gehört mittlerweile auch der Einsatz von speziellen Suchmaschinen, die mögliche Plagiate im Internet schnell aufspüren können.
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