Fremdsprachen in der Schule
31.03.2009 17:12 Uhr, geschrieben von Oliver WernerSchon seit 1974 wurde das Lehren einer Fremdsprache in der Schule in allen Ländern der damaligen EG Pflicht.
Schnell setzte sich die Überzeugung durch, dass Kinder „multilingual“ erzogen werden sollten. Zu diesem Zweck wurde vor allem Französisch gewählt. Durchschnittlich werden heute für das Erlernen einer Fremdsprache in der Schule drei bis vier Unterrichtsstunden pro Woche aufgewendet. In Deutschland beginnt der Fremdsprachenunterricht in der Regel ab der 5. Klasse. In einigen Staaten der EU wie beispielsweise in Malta, Luxemburg oder Norwegen gehört eine Fremdsprache schon ab dem ersten Schuljahr fest zum Unterrichtsplan. Überraschend ist, dass trotz des großen Fremdsprachenangebots in der Bundesrepublik nur wenige Erwachsene wirklich eine Fremdsprache beherrschen.Seit dem Schuljahr 2004/2005 wird erstmals in allen Schulen sämtlicher Bundesländer die Fremdsprache Englisch als erste Fremdsprache angeboten. In nur neun der 16 Bundesländer werden auch Sprachen wie Französisch oder Italienisch angeboten. Thüringen ist derzeit das einzige Bundesland, in dem zusätzlich Russisch auf dem Lehrplan steht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Fremdsprache zu erlernen. In deutschen Schulen wird vor allem die Variante „Lernen durch Lehren“ angewandt. Hier bringen sich die Schüler den Lernstoff im Rahmen kleiner Arbeitsgruppen im Wesentlichen selbst bei. Unabhängig von der Lernmethode geht es immer um das gleiche Ziel: Die Sprache soll fließend gesprochen und geschrieben werden können. Weiterhin gilt es, ein gewisses Verständnis für die literarischen Werke des jeweiligen Landes zu erlangen.
Zu Beginn des Fremdsprachenunterrichts an der weiterführenden Schule wird zunächst mit Literatur gearbeitet. Diese macht den Anfänger in Form von einfachen Texten und Formulierungen sowie einigen grammatikalischen Grundsätzen mit der neuen Sprache vertraut. Ist man in der jeweiligen Sprache bereits fortgeschritten, erfolgt das Lernen üblicherweise durch die Lektüre umfangreicherer Schriftstücke und den anschließenden Meinungsaustausch mit den Klassenkameraden in der entsprechenden Landessprache. Zur Festigung der erlangten Kenntnisse kann der Einsatz von Tonbändern oder CDs sowie ein Sprachurlaub im jeweiligen Land genutzt werden.
Das Jahrbuch der Schule
23.03.2009 17:46 Uhr, geschrieben von Oliver WernerZu den prägenden Jahren im Leben gehört die Schulzeit.
Ganz gleich, ob man die Schule gern besucht oder nicht, an diese Zeit bleiben viele Erinnerungen zurück. In dieser Zeit findet man oftmals Freunde, die einen noch viele Jahre nach der Schule begleiten oder man macht Bekanntschaft mit der ersten Liebe des Lebens. Dennoch kann man es gar nicht abwarten, bis der Schulalltag endlich vorbei ist und man auf eigenen Beinen stehen kann. Spätestens dann wird man sich freuen, seine Erinnerungen mit dem Jahrbuch der Schule wachhalten zu können.Das Jahrbuch wird mittlerweile an fast allen Schulen jährlich neu gestaltet. Mit dessen Hilfe lassen sich ganz persönliche Erinnerungen an Mitschüler, Lehrer oder sonstige Begebenheiten immer wieder ins Gedächtnis zurückholen. Auch das Stattfinden von Klassentreffen ist in vielen Fällen nur auf ein Jahrbuch zurückzuführen, da dieses nicht nur an die alte Zeit erinnert, sondern auch die vollständigen Namen aller Schüler bereithält. Die Voraussetzung um alle ehemaligen Klassen- und Schulkollegen ansprechen zu können. Das Jahrbuch der Schule unterliegt keinen festen Bestimmungen und kann daher sehr kreativ gestaltet werden. Der Hauptteil befasst sich jedoch fast immer mit den einzelnen Schülern, die mit Bild und Namen abgebildet werden. Zusätzliche Informationen über verschiedene Veranstaltungen im Rahmen der Schule des entsprechenden Jahrgangs dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Neben dem eigentlichen Schulalltag finden im Jahrbuch beispielsweise auch besondere Projektaufgaben oder Informationen über einen Schüleraustausch Platz. Die Gestaltung der Inhalte eines Jahrbuchs wird in der Regel von den Schülern selbst übernommen. Sie haben nun die Aufgabe, alle relevanten Ereignisse in Textform aufzubereiten und sie mit ansprechenden Bildern zu versehen.
Den Druck der Jahresbücher übernimmt dann eine externe Firma. Die Kosten, die so für ein Jahrbuch entstehen, sind ausgesprochen gering und bieten daher jedem Schüler eine willkommene Gelegenheit, ein Stück seiner Lebensgeschichte in gedruckter Form mit nach Hause zu nehmen.
Schule als wichtiger Teit der Ausbildung
18.03.2009 09:13 Uhr, geschrieben von Oliver WernerNachdem die zehnte Klasse erfolgreich abgeschlossen wurde, entscheidet sich nachwie vor ein Großteil der Jugendlichen für eine Berufsausbildung. Grundsätzlichkönnen hier zwei Wege beschritten werden:
Die duale Berufsausbildung oder die Ausbildung an einer Berufsfachschule. Bei beiden Varianten wird man mehr oderweniger auf den bekannten Alltag einer Schule stoßen. Alle Berufsschulen und Berufsfachschulen bauen grundsätzlich auf dem Gelernten bis zur zehnten Klasse auf.Bei der dualen Berufsausbildung findet der größtenteils theoretische Unterricht an einer Berufsschule statt. Die überwiegend praktischen Kenntnisse werden durch den Ausbildungsbetrieb, der den Auszubildenden eingestellt hat, vermittelt. Umüberhaupt einen entsprechenden Ausbildungsplatz bekommen zu können, sind die Leistungen in der vorhergehenden Schule nicht unwichtig. In einigen Branchen sind die Ausbildungsplätze nach wie vor knapp gestreut, so dass die Betriebe natürlich die Bewerber mit den besten Referenzen bevorzugt wählen. Besonders gilt dies für jene Schulfächer, die direkt mit dem Ausbildungsberuf in Verbindung stehen.
Entscheidend ist aber nicht etwa das Abschlusszeugnis, sondern die erbrachten Leistungen der 9. Klasse. Da gute Ausbildungsplätze rar sind, erwarten die Betriebe die ersten Bewerbungen schon rund ein Jahr vor der Einstellung. Es ist also nicht nur wichtig, zu diesem Zeitpunkt einen möglichst guten Kenntnisstand vorweisen zu können, auch eine intensive Auseinandersetzung mit dem gewünschten Beruf und dem dadurch geprägten weiteren Lebenslauf sollte bereits stattgefunden haben.Entscheidet man sich für die Ausbildung an einer Berufsfachschule, so kann die Vermittlung von Kenntnissen durch einen Ausbildungsberuf in einigen Bereichen entfallen. Hier übernimmt die Schule dann selbst den theoretischen und praktischen Unterricht. In welchen Fällen eine Berufsfachschule besucht wird, hängt vom jeweiligen Berufsziel ab. Vor allem in sozialen, pflegerischen, kaufmännischen und einigen technischen Berufen kann eine Berufsfachschule besucht werden.
Die Strukturen der einzelnen Berufsfachschulen variieren von Bundesland zu Bundesland. Generell ist es aber möglich, einen berufsspezifischen Schulabschluss
oder einen gesamten Berufsabschluss zu erreichen.
Geschichte der Schultaschen
09.03.2009 16:06 Uhr, geschrieben von Oliver WernerDie Geschichichte der Schultasche
In unseren Breitengraden kennt sie wohl jeder: die Schultasche. Die Schultaschen in der Vergangenheit waren oftmals eckig, besaßen starre Wände und einen Tragegriff.Der Zweck war während der gesamten Geschichte der immer gleich:Bücher und Schulhefte sollten sicher zwischen der Schule und dem Zuhause
transportiert werden können. In anderen Ländern, beispielsweise in den USA, kenntman die Schultasche gar nicht. Hier werden die relevanten Schulunterlagen gleich inder Schule in einem Spint gelagert.
In Punkto Tragekomfort, Gestaltung und Sicherheit hat sich bei den Schultaschen,wie wir sie kennen, in den vergangenen Jahrzehnten einiges getan. Bis in die 1960erJahre hinein, waren Schultaschen aus Leder der Standard. Aufgrund desNaturmaterials waren diese recht schwer und verfügten über relativwenig Stauraum. Da man noch keine gepolsterten Schultergurte kannte, war dasTragen solcher Taschen über einen längeren Zeitraum durchaus anstrengend. Mitte
der 1970er Jahre kam dann die Revolution. Der Rohstoff Leder wurde durch leichtenKunststoff in den verschiedensten Farben ersetzt. Zudem erkannte man erstmalsauch die Vorteile von Reflektoren an der Schultasche. Mit der Änderung des Materialsverfügten die neuen, Schultaschen dann auch über deutlich mehr Stauraum, so dassder Siegeszug der neuen Modelle nicht aufzuhalten war.
Von der Vergangenheit bis heute
Ab 1986 begann man Schultaschen nach einer festgelegten Industrienorm zufertigen,
die neben einer vereinheitlichten Bauform auch Aspekte im BereichTragekomfort beinhaltete. Die nun durchweg gepolsterten Schultergurte schütztenfortan die Kinder vor einer Überbelastung der Rückenpartien und möglichen darausresultierenden Spätfolgen. Auch weiterhin wurden diese weitestgehend sehrbunt gehalten. Diese Gestaltung war nicht nur sehr kinderfreundlich, sondern trugdurch die Signalwirkung neben den angebrachten Reflektoren zur allgemeinen Straßensicherheit bei.
Seit Ende der 1990er Jahre zeichnet sich ein neuer Trend ab, der bis heute anhält.Die klassischen Schultaschen werden zunehmend durch Schulrucksäcke ersetzt.Neben modischen Aspekten spielt hier der universelle Einsatzbereich eine Rolle. Der Schulrucksack kann eben nicht nur für den Schulalltag sondern auch für die Freizeitgenutzt werden.








